Sommerfest 2010
HERSBRUCK - Trotz starker Konkurrenz durch das deutsche WM-Spiel und beinahe schon tropischen Temperaturen ließen sich etliche Gäste nicht davon abhalten, das Sommerfest im Hersbrucker Tierheim zu besuchen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte auch in diesem Jahr wieder die Old Webb´m Band und dank zahlreicher Kuchenspenden der Mitglieder war neben Gegrilltem auch wieder die kulinarische Versorgung gesichert. Kinder konnten sich schminken lassen oder Vogelnistkästen bemalen, manch einer konnte zudem noch ein günstiges Schnäppchen beim Flohmarkt ergattern oder sich über das richtige Tierfutter für Katzen und Hunde beraten lassen.
Die Attraktion des Tages aber war der Auftritt des Hauptzollamts Nürnberg, das zum ersten Mal in der Region seine Arbeit vorstellte. An einem Stand zeigten die Beamten ausgestopfte exotische Tiere aus ihrem reichhaltigen Fundus. Jahr für Jahr zieht der Zoll etwa 163.000 Exemplare bundesweit aus dem Verkehr. In Hersbruck gaben die Beamten deshalb auch bereitwillig Auskunft über Reisebestimmung (Infos unter www.zoll.de).
Ein Tabakspürhund zeigte anschließend, wie er in einem Auto versteckte Zigarettenpäckchen auffindet und Drogenspürhunde entdeckten im Handumdrehen den mit etwas Haschisch gefüllten Rucksack, den die Beamten kurz einem Mann im Publikum umhängten. Das Hauptzollamt Nürnberg hat derzeit elf Hunde im Einsatz, neun am Flughafen, zwei sind in der Kontrolleinheit Verkehrswesen in ganz Mittelfranken unterwegs.
Bürgermeister Robert Ilg dankte allen, "die sich hier im Tierheim engagieren". Als kleines Präsent
überreichte er einen Scheck. Auch ein Kuvert des Landrats hatte er dabei. "Wir haben uns wirklich alle Mühe gegeben,
ein schönes Sommerfest auf die Beine zu stellen", sagte Martina Höng, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Hersbruck
und Umgebung "tierisch in action e.V.". Sie bedankte sich beim Vorstandsteam und den beide Tierheimmitarbeiterinnen, den
ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, die nicht nur das Fest, sondern auch die reichhaltig bestückte Tombola möglich
gemacht hätten.
Sogar einen Fernseher hatten die Tierschützer noch schnell organisiert, damit keiner der Besucher das WM-Spiel der deutschen
Nationalmannschaft verpassen musste.
Hier ein Bilderreigen vom Sommerfest